
Mit dem Kurs kannst du eine Regulations-Routine aufbauen, die zu dir passt, die du einhalten kannst und die deine Selbstheilungskräfte anregt.
Bonusmodul mit Aufzeichnungen von Live-Sitzungen
Dauer der Videos: jeweils 3–8 Minuten
Bonusvideos „Vagus-Mix-Session“ je ca. 30 Minuten
Kurszugang mindestens 365 Tage.
Die Übungen beeinflussen den Vagusnerv, der unseren Körper und unser Nervensystem beruhigt. Man nennt das auch „Vagusbremse“, weil der Vagus den Sympathikus ausbremst.
Der Sympathikus versetzt uns in den Kampf- und Fluchtmodus, der (ventrale) Vagusnerv sorgt für Ruhe und Entspannung. Ist der Sympathikus zu lange aktiv, dann setzt sich der dorsale Vagus ein - Erstarrung und Kollaps sind die Folge.
Unter dieser äußeren "Ruhe" liegt innere Unruhe: Du kannst nicht abschalten, bist müde und trotzdem wach und unruhig.
Hier kann nur die sanfte Aktivierung des ventralen Vagus helfen.
Der Sympathikus schaltet sich in Null-Komma-Nix selbst ein – für die Vagusbremse musst und kannst du sorgen – ist das nicht eine tolle Nachricht?
Wie das geht, lernst du im Kurs!
Fang gleich heute damit an!
NEIN! Obige Programme gehen davon aus, dass das Gehirn sich umtrainieren lässt. Und ja, das Gehirn ist plastisch und kann neue Synapsen anlegen und lernen. Diese Ansätze suggerieren jedoch, dass du die Krankheit mit dem Geist besiegen kannst, und das stimmt einfach nicht!
ME (und Long Covid und Post Vac) ist eine organische Erkrankung und nicht psychosomatisch!
Mein Ansatz ist Somatic Experiencing. Ich bin der Überzeugung, dass nachhaltige Regulation nur Bottom‑Up (vom Körper zum Gehirn) funktionieren kann.
Wir müssen also zuerst mit dem Körper arbeiten, dem Körper das Gefühl von Sicherheit geben und darüber das Nervensystem regulieren.
Durch das Erleben von Sicherheit verändert sich die Struktur im Gehirn, neue Synapsen werden angelegt usw. Das ist wahrscheinlich das, was ähnlich funktioniert wie bei Brain Retrain.
Deutsche Gesellschaft für ME-CFS schreibt dazu:
Das durch Brain-Retraining-Programme erlernte Ignorieren körperlicher Warnsymptome kann durch die Post-Exertionelle Malaise schwerwiegende Gesundheitsverschlechterungen nach sich ziehen. Zudem erfordert Fokussierung und oftmals geforderte aktive Visualisierung einen kognitiven Kraftaufwand, der vor allem im Falle Schwerstbetroffener zu deutlicher kognitiver Überlastung führen kann und das Potential birgt, PEM auszulösen.
Es kann sein, dass der Kurs dich in diesem Fall überfordert:
- Du kannst alle Übungen auch im Liegen ausführen, jedoch handelt es sich trotzdem um Übungen.
- Bei einigen Übungen sind Bewegungen erforderlich, die du dir jedoch auch vorstellen kannst.
- Wenn das Visualisieren für dich zu anstrengend ist, solltest du mit dem Kurs noch etwas warten.
- Wenn dir das Ansehen von Videos keine Probleme bereitet, kannst du es ausprobieren: Vielleicht findest du eine Übung, mit der du anfangen kannst, zum Beispiel eine Augenübung.
- Du kannst trotzdem lernen, auf welche Art und Weise du dein Nervensystem regulieren kannst, z.B. mit Atemübungen.